Trennkost


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Noch ein Wort zur bekannten Trennkost, die in den 20er Jahren von Dr. Howard Hay in den USA propagiert wurde. Dieser Arzt hat unsere übliche Ernährungsweise für viele sogenannte Zivilisationskrankheiten verantwortlich gemacht und ziemlich apodiktisch seine Theorien verfochten. Eine große Rolle spielt dabei der Basen- und Säurehaushalt der Verdauung, die separate Aufspaltung der Speisen in Mund und Magen. Dabei wird postuliert, dass die Verdauung der Kohlenhydrate bereits im Mund durch den Speichel mit Hilfe des Fermentes Ptyalin in Dextrine und Maltose gespalten wird. Die Verdauung des Eiweißes beispielsweise beginnt vorzugsweise im Magen über das Ferment Pepsin und die Magensäure. Wird dem Verdauungstrakt beides angeboten kommt es zur ungünstigen Beeinflussung des Verdauungsprozesses: Völlegefühl, Aufstoßen Magenbrennen und allgemeines Unwohlbefinden sind die Folge. Eine Trennung von Kohlenhydraten und Eiweißen bei den Speisen wird angestrebt, mehr Vitalität und genussreicheres Essen soll damit erzielt, dabei die Reduktion des Gewichtes obendrein erhalten werden. Die Trennkost wird von den Ernährungswissenschaftlern z.B. Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht mehr als wissenschaftlich gültig angesehen. Die Verdauung des Menschen sei so ausgerichtet, dass alle Speisen, die Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße enthalten, gut aufgespalten werden. Die Erfolge der Trennkost werden eher darin gesehen, dass die Menschen, die sich danach richten, bewusster die Mahlzeiten zu sich nehmen und deswegen auch ökonomischer mit dem Essen umgehen und somit die erwünschten Erfolge des Abnehmens schnell erreichen.

Wie dem auch sei: viele Wege führen nach Rom, viele Wege führen - so hoffen wir - zur Gewichtsabnahme.