Legionärserkrankung (Legionellose)


Legionellen sind gramnegative, sporenlose und ungekapselte Stäbchen, mindestens 20 verschiedene Unterformen können eine Lungenentzündung hervorrufen. Sie lassen sich aus verschiedenen natürlichen Gewässern anzüchten, wo sie mehrere Jahre überleben können. 
In Klimaanlagen, Kühltürmen und Wasseraufbearbeitungsanlagen vermehren sich die Legionellen rasch. Die in letzter Zeit bekannt gewordenen Erkrankungen sind zumeist über defekte Klimaanlagen entstanden. 
Die Legionärskrankheit beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Schwäche und Muskelschmerzen. Nach einigen Tagen kommt ein Husten dazu, die Erkrankten bekommen Atembeschwerden, der Puls wird eher langsam. Organbeteiligungen sind häufig. Die Sterblichkeit wird mit 20% angegeben. Besonders anfällig sind ältere Menschen; wie immer Patienten mit Herzerkrankungen, cortisonabhängigen Erkrankungen; auch starke Raucher sind gefährdet. Selten können auch Neugeborene und Frühgeborene erkranken. 
Inkubationszeit: 2- 10 Tage
Antibiotische Behandlung verbessert die Prognose. Keine Mensch- zu- Mensch- Übertragung


s.auch aus medicine-worldwide.de Legionärserkrankung