Kawasaki- Syndrom


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Das

Kawasaki- Syndrom (mukokutanes Lymphknotensyndrom)

ist eine hochfiebernde Infektionserkrankung mit typischen und für das Krankheitsbild kennzeichnenden Symptomen an der Haut, Schleimhaut und den inneren Organen.
Hauptsymptome sind:
  • hohes Fieber über 5 Tage hinaus ohne erkennbare andere Ursache 
  • Hautveränderungen an den Extremitäten:
    Palmar-(= Handinnenfläche) und Plantar- (Fußsohle) im akuten Stadium
    Schuppung der Fingerspitzen (meist halbmondförmig) in der 2. und 3. Woche
  • Ausschlag am Rumpf (in seiner Ausprägung sehr verschieden)
  • hochrote Lippen ("Lacklippen"), Erdbeerzunge und Rötung im Mund (= Enanthem)
  • akute Konjunktivitis (= Bindehautentzündung)
  • Vergrößerung der seitlichen Halslymphknoten

       Konjunktivale Reizung

       sogen. "Lacklippen"

       Schuppung der Finger

Von diesen Haupsymptomen müssen 5 vorhanden sein. Hinzu kommen Leber-/ Nieren- /Hirn- und Magen- Darmveränderungen in erheblichem Prozentsatz. Gefürchtet sind die Herzkomplikationen. Auch kommt es zu charakteristischen Laborbefunden im Blut.

Die Bilder wurden mir freundlicherweise vom Altonaer Kinder- Krankenhaus (Dir. Prof. F. Riedel) zur Verfügung gestellt.