Infizierte Insektenstiche


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Nicht immer sicher zu unterscheiden von einer Wanderröte sind infizierte Insektenstiche auf der Haut (obere Bildreihe), die gerne an warmen Sommertagen auftreten. Da sie in der Regel gehäuft auftreten, ein Zeckenbefall nicht erinnerlich ist ( was aber nicht viel bedeutet), sind sie doch meistens als harmlos einzuordnen. In ausgeprägten Fällen wird man aber auch hier ("in dubio pro ixode ricino" = gemeiner Holzbock) sich für eine Antibiotikagabe entscheiden. Besonders dann, wenn die örtliche Behandlung mit Cremen oder Tinkturen nicht zum erwünschten Erfolg führt.

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Bienen- und Wespenstiche können ebenfalls sehr aggressive Reaktionen auslösen (s. rechtes Bild: Infektion des Fußrückens mit Blasenbildung). Echte Allergien auf Bienen - und Wespenstiche sind selten, trotzdem sollte man bei starker ungewöhnlicher Reaktion das spezifische IgE (RAST) bestimmen.

Aggressivere Hautinfektionen sieht man eher bei exotischen (hier Moskitos) Insekten. Auch nach einem Badeurlaub am Mittelmeer werden schwere Hautinfektionen, die der unteren Bildreihe ähneln, gesehen.