Zahnveränderungen(s.auch unter Kariesprophylaxe) Zahnschmelzflecken
Die unten zu sehenden exzellenten Bilder stammen natürlich aus einem Lehrbuch: Farbatlas der Zahnmedizin (17) Kinderzahnmedizin von Hubertus J.M.van Waes und Paul W. Stöckli und ich möchte gleich daraus zitieren: Die Spurenelemente Fluor und Strontium können bei entsprechender hoher Dosierung ähnliche Schmelzbildungsstörungen (angeboren, dysplastisch) verursachen und diesbezüglich synergistisch wirken. "Die klinische Diagnose einer Fluorose muss zurückhaltend ausgesprochen werden, um die nachweislich erfolgreiche Kariesprophylaxe mit Fluoriden nicht unberechtigt in Verruf zu bringen!" Da der fluorotisch veränderte Schmelz hypomineralisiert ist, ist eine Fluorodierung trotz Schmelzfluorose zur Verbesserung der Mineralisation indiziert! Mit ihr erreicht man nur die obersten Schmelzschichten. Häufigkeit und Schweregrad fluoridinduzierter Schmelzveränderungen nehmen mit steigender Fluoridaufnahme aus Trinkwasser, Salz, Nahrung, Tabletten und Mundpflegemitteln zu. Milchzähne sind in der Regel weniger stark betroffen. Die Plazenta bildet keine Barriere für Fluorid und somit besteht eine Abhängigkeit von der Fluoridaufnahme der Mutter. Der schwächer Ausbildungsgrad im Milchgebiss dürfte auf die geringere Schmelzdichte der Zähne zurückzuführen sein. Die äußeren Flächen sind stärker betroffen als die inneren, der Schweregrad nimmt von vorne nach hinten zu. Schmelzfluorose
Obige Bilder stammen von amerikanischen Kindern. In den USA wie in der Schweiz wird Fluorid dem Trinkwasser künstlich beigemengt.
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