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Wie geht es also weiter?
Auf der einen Seite
stehen die Forscher und Wissenschaftler, die den Schutz der Bevölkerung mittels neuer
Impfungen verbessern wollen. Das Ziel ist, Impfungen gegen neue gefährliche Erreger zu
schaffen und darüber hinaus neue Impfverabreichungen zu finden, die es unter Umständen
ermöglichen, auf die doch als - insbesondere bei Kindern- unangenehm empfundene Spritze
zu verzichten. Mit den Fortschritten in der Bio- und insbesondere der Gentechnologie
ergeben sich neue und vielversprechende Impfansätze. Hier sind es vor allem
die sogenannten DNA-Vakzine,
(
DNA = Desoxyribonucleic acids, Vakzine=Impfstoff. Die
Desoxyribonukleinsäuren sind die kleinsten Bausteine allen Lebens.
) die lebende abgeschwächte Impfstoffe imitieren, selbst aber nicht krankmachend
sind, wie dies in abgeschwächter Form bei allen konventionellen Lebendimpfstoffen der Fall
ist (z.B. Polio-Schluckimpfung, Masern, Mumps Röteln Impfung u.a.).
In der
Pflanzenforschung können beispielsweise Kartoffeln oder Bananen durch die DNA-Vakzine
so verändert werden, dass der Verzehr dieser gentechnisch veränderten Genussmittel eine
Bildung von spezifischen Antikörper verursacht. Prinzipiell ist es also möglich,
"essbare" Impfstoffe zu entwickeln. Durchaus reelle Zukunftsmusik scheint zu sein,
dass anstatt einer Impfung mittels Spritze der Verzehr einer Banane genügt. Für die
Kinder wäre dies doch super! [wenngleich
böse Zungen dann sagen könnten, wir degenerieren uns zurück zu unseren behaarten Vorfahren.
Aber warum die Herkunft verleugnen?! wenn's der Gesundheit dient!]
Trotzdem
sind oben aufgeführte Visionen schon fast Realität, ich habe sie aus dem "Impftelegramm"
der Firma Pasteur Merieux MSD, wobei eine Werbung für diese Firma nicht mein Anliegen
ist.
Es werden neue Impfungen kommen: In den USA wird bereits gegen Borreliose geimpft,
seit neuestem gegen Rotaviren (einer unangenehmen Durchfallserkrankung beim Säugling und
Kleinkind) und irgendwann wird die Wissenschaft auch Impfstoffe gegen Allergien entwickeln.
Auf der anderen Seite besteht das Problem der Akzeptanz von Impfungen in der Bevölkerung.
Noch ist der Impfschutz der deutschen Bevölkerung als unzureichend anzusehen.
Hier müssen Wege gefunden, Initiativen ergriffen werden,
um diesem Problem zu begegnen.
Es muss eine breitangelegte Information in Medien, in
öffentlichen Einrichtungen und natürlich auch in der Ärzteschaft stattfinden.
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Der Nachweis
von Impfungen müsste Voraussetzung für Kindergarten, Schule und Beruf sein. Sehen wir uns die
skandinavischen Länder an, die Schweiz, die USA oder auch die ehemalige DDR. In diesen Ländern
gehört bzw gehörte es einfach zur Pflicht, die notwendigen Impfungen durchführen zu lassen. In
Deutschland ist das Impfwesen heute ja eher pervertiert zu einer grotesken Individualimpfstrategie. Wahrscheinlich geht es nur mit sanften Druck, u.U. über Prämien oder anderen Anreizen. Warum wird
für den Kindergarten nicht ein Minimalprogramm von Impfungen gefordert? Auch für den Arzt sollten Anreize
geschaffen werden, Impfungen in ihrer Bedeutung hoch einzuschätzen. Die Kassenärztliche Vereinigung
in Niedersachsen ist da bereits einen richtigen Weg gegangen, wonach Impfungen besser honoriert werden.
Es muss auch die juristische Seite geklärt sein, es darf nicht der Arzt zur Rechenschaft gezogen werden,
wenn eine Impfkomplikation eintritt. Es sei denn, eine grobe ärztliche Fahrlässigkeit liegt vor.
Immerhin ist es ja so, dass der impfende Arzt immer ein persönliches Restrisiko trägt und es ist allemal
bequemer, nicht zu impfen, vielleicht noch mit dem geistigen Mäntelchen der besonders kritischen Impfeinstellung.
Wehtun müssen wir den Kinder noch dazu. Und die Argumente der Eltern, ich warte noch, "bis das Kind etwas größer
und verständiger ist" oder "bis das Immunsystem ausgereifter ist", ziehen absolut gar nicht,
weil jeder von uns die kleinen Impf-Dramen auch bei den 6-8 Jährigen durchaus kennt
und gerade das noch unreife Immunsystem Stimuli erhalten soll. Die Angst vor der
Spritze hat und ist etwas Archaisches. Allenfalls im Säuglings- und Kleinstkindesalter
geht das Impfen relativ reibungslos über die Bühne, und erst ab dem Teenager-Alter
werden Impfungen akzeptiert. Aber bis dahin sind die Impflücken zu groß, die Kinder zu alt und
das Vermeiden schwerer Erkrankungen versäumt.
Eine gemeinsame Anstrengung aller für die Gesundheitspolitik Tätigen
tut deshalb Not!!
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