GrünholzfrakturEllbogenluxation | Grünholzfraktur |Gehirnerschütterung | Hüftschnupfen | Unfallverhütung | ein sicherer Fahrradhelm ![]()
Wachstumskomponenten wie Knochenhaut (= Periost) und Wachstumsfuge Auch im Bereich der kindlichen Knochenbrüche gibt es Besonderheiten, die von oben erwähnten Wachstumsbesonderheiten geprägt sind. Grundsätzlich kann gelten: Frakturen im Kindesalter haben eine sehr bemerkenswerte und natürliche Heilungstendenz. Ich habe behandelte Oberschenkelbrüche gesehen, die fast rechtwinklig zusammengewachsen waren und doch nach etwa 6 Montaen fast wieder die natürliche Position eingenommen hatten. Bei einer Grünholzfraktur, die man als Laie gerne, aber auch als Arzt manchmal übersehen kann, wird der Knochen- wie bei grünem Holz - angebrochen, die Knochenhaut reißt ein und auch der Knochen bricht teilweise durch. Die der Gewalteinwirkung gegenüberliegende Knochenhaut bleibt meist unbeschädigt. Es kommt zu keiner Verschiebung der Knochenbruchstellen, der Arm oder das Bein sehen von außen ganz normal aus, es besteht allenfalls eine Druckschmerzhaftigkeit, eine Überwärmung bzw leichte Rötung. Am Bein kann es vielleicht zu einem kurzzeitigen Hinken kommen. Bevorzugte Stellen sind die langen Röhrenknochen (Arme und Beine). Bei Schmerzen beispielsweise oberhalb des Handgelenkes nach Prellung oder vorherigen Sturz darauf, tritt sehr oft röntgenologisch eine Grünholzfraktur zutage, die aufgrund ihrer Besonderheit auch besonders leicht und schnell ausheilt. Mitunter auch ohne medizinisches Eingreifen: Man sieht dann lediglich an einer vermehrten Knochenneubildung (Callusbildung) an der alten Verletzungsstelle, dass eine Fraktur stattgefunden hat. |