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Auch bezüglich der starken und extremen Verspannung der Muskulatur (Hypertonus) konnte ich ein Mädchen beobachten, bei dem ich größte Bedenken hatte, ob sich dieses Kind normal entwickeln würde. Erfreulicherweise war dies der Fall. Aber auch hier gilt die "Normalisierung" nur für dem Ungeübten, durch feinere Untersuchungsmethoden gelingt auch hier der Zusammenhang zur frühkindlichen Besonderheit. Die Variationen von "normal"-"gering auffällig"- bis "krankhaft" sind fließend und wenn man so will ist das ganze menschliche Dasein eine Variation abgestufter Abnormalität nach der Geburt. Insbesondere, wenn man irgend ein gestanztes computer-simuliertes menschliches Wesen als Norm heranziehen würde. Ähnlich verhält es sich bei dem von mir so genannten "Pseudoseptischen Krankheitsbild". In erster Linie ist dies eine etwa eine Woche anhaltende Fiebererkrankung, die sich vom gewöhnlichen hochfieberhaften Infekt ( der in der Regel durch Viren hervorgerufen wird und etwa 3-4 Tage anhält) abhebt. Zum einen durch die Krankheitsdauer und zum zweiten durch die Ausprägung von bedrohlichen bakteriellen Entzündungszeichen im Blut, die eine Spontanheilung eigentlich nicht erwarten lassen. Auch hier kann man sich einen fließenden Übergang vorstellen: Von einer anfangs viralen Fiebererkrankung, die sich dann umwandelt in eine bakterielle mit allen dafür typischen Laborbefunden und dann doch Halt macht, bevor ein Organ befallen wird. Die natürlichen Abwehrkräfte können bei diesen Kindern diese Organbeteiligung anscheinend verhindern. |