DurchfallZahnen und Fieber |Durchfall | Durchfallbehandlung | Motorische Entwicklung Das ist natürlich jetzt keine Weisheit sondern allenfalls eine Binsenweisheit. Aber es ist erstaunlich, dass doch immer wieder Probleme auftreten können, eine Durchfallserkrankung - häufig verbunden mit Erbrechen - richtig zu behandeln. Bei diesem sogenannten Brechdurchfall handelt es sich meist um eine Virusinfektion. Je jünger die Kinder, desto eher die Gefahr einer Austrocknung des Körpers (Exsikkose) und damit verbunden eines Mangels von lebenswichtigen Mineralstoffen (Elektrolyten). Eine diese Gefahren vermeidende Behandlung tut deswegen Not und die Durchfallsbehandlung mittels Diät wird begonnen.
Es gilt zuallererst die Symptome wie Durchfall und Erbrechen zu stoppen und
wenn dies gelingt, ist die Gefahr auch schon vorüber. Aber! und deswegen der
kleine Ausflug in dieses Thema: Es fehlt mitunter an der Konsequenz und an der
Kontinuität, diese Diät in ausreichendem Maße streng und lange genug
durchzuführen. Häufig wird, nachdem die akute Symptomatik nicht mehr so
besorgniserregend ist und das Kind wieder nach kräftigeren Mahlzeiten ruft,
zu schnell auf Normalkost übergegangen und provoziert dadurch einen Rückfall
der Durchfallserkrankung. Die Infektion hinterlässt ja eine Irritation bzw
Schädigung der Darmschleimhaut und es bedarf einer geraumen Zeit, um eine
Erholung bzw volle Funktionsfähigkeit derselben zu ermöglichen. Das, was ich
hier weitergeben möchte, ist: Krankheiten konsequent und ausreichend lange
behandeln! Dieses Prinzip gilt im übrigen in der gesamten medizinischen
Heilkunde! Im übrigen bedarf es nach meiner Meinung keiner zusätzlichen
Medikamente, die einzeln auf die Symptome gerichtet sind: also keine Zäpfchen
gegen das Erbrechen, keine Kapseln, Säfte o.ä. gegen den Durchfall. |